Die Entwicklung des Laserdruckers


Patrik Berger

Die Geschichte des Laserdruckers begann im Jahre 1937, als Chester F. Carlson die Elektrofotografie zum Patent anmeldete. Der Physiker war in der Patentabteilung einer Elektrofirma beschäftigt und plagte sich damit ab, manuell Kopien herzustellen. Aus diesem Grunde kam er auf die Idee ein Verfahren zu entwickeln, durch welches diese Arbeit auch maschinell bewerkstelligt werden konnte. Mit Hilfe des Physikers Otto Kornei gelang es ihm 1938 schließlich die erste Fotokopie auf einer Glasplatte herzustellen. Der moderne Laserdrucker beruht auf demselben Prinzip.

Es ist kaum zu glauben, doch Carlson hatte es nicht leicht, seine Idee zu verkaufen. Große Unternehmen, wie beispielsweise IBM, lehnten skeptischerweise dankend ab. Das Memorial Institute in Ohio ließ sich jedoch begeistern und stellte für die Ausführung 3.000 Dollar zur Verfügung. Die Firma Haloid, welche sich später Xerox nannte, brachte schließlich im Jahre 1950 den ersten Trockenkopierer auf den Markt.

Xerox war alles andere als untätig. 1970 wurde das Palo Alto Research Center (PARC) gegründet. Gary Starkweather, der als Ingenieur dort beschäftigt war, schaffte es die Laserstrahlen zu modulieren und auf diese Art und Weise auch ein Druckbild herzustellen. Der erste Laserdrucker konnte kreiert werden.

Wenn man bedenkt, dass ein Laserdrucker in jener Zeit noch 100.000-350.000 US-Dollar kostete, wird klar, wie viel sich in diesem Bereich getan hat. Im Zeitraum von 10 Jahren (1975-1985) wurde am Farb-Laserdruck gefeilt (Xerox-Pasadena).

Laserdrucker sind heutzutage zwar immer noch teurer als Tintenstrahldrucker, gleichen die Anschaffungskosten durch die billigen Druckkosten bei weitem aus. Sie sind sogar inzwischen so günstig, dass sich der Einsatz auch im Home-Office lohnend auswirkt. Schwarz-Weiß-Laserdrucker kann man zwischen 100-250 Euro kaufen (Minimum). Diese Preisklasse reicht jedoch für heimische Druckaufträge vollkommen aus, um beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Sowohl die Qualität als auch die Geschwindigkeit und Flexibilität können sich sehen lassen. Wer auf Farbe nicht verzichten möchte, muss sich natürlich nach einem Farb-Laserdrucker umsehen.

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