Es gibt etwa 150 erwähnenswerte Leuchtzeichenbauten, die sich an insgesamt 2389 km der Küste von Nord – und Ostsee und den Flussufern von Weser und Elbe verteilen. In früheren Zeiten sicherten sie mit ihren Lichtern die See – und Flussschiffahrt.
Darüber hinaus strahlen Leuchttürme von je her neben ihrem wegweisenden Licht auch einen Hauch von Romantik aus, der uns gefangen nimmt. Auch wenn in der Gegenwart Schiffe ihren Weg mit moderner Navigation finden haben die Leuchttürme nichts von ihrer einstigen Faszination verloren. Viele prägen bis zum heutigen Tag das Landschaftsbild ihrer Umgebung und sind einen Besuch wert.
Beginnend mit dem zuletzt aus dem aktiven Dienst genommenen roten Ziegelleuchtturm von Cuxhaven, der mit einer Bauwerkshöhe von 23 m und einer Leuchtfeuerhöhe von 24 m bis zum Jahr 2001 die Elbdurchfahrt beleuchtetem, geht die Betrachtung weiter zum weißen Leuchtturm Dornbusch auf der Insel Hiddensee. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1888 und verfügt über eine Höhe von 28 m. Sein Leuchtfeuer trug zu Nutzungszeiten 21 Seemeilen weit.
Auch der rot-weiße „Flügge“ auf der Ostseeinsel Fehmarn aus dem Jahr 1916 zeigt eine beeindruckende Höhe von 37 m. Ganz ähnlich ist es mit dem Leuchtturm der Insel Pellworm, dessen Präzisionsleitfeuer von 1907 20/15 Seemeilen weit zu sehen war.
Bei Besuchern besonders beliebt ist auch der Leuchtturm „Roter Sand“, der mitten in der der Außenweser auf dem Meeresboden steht und für zahlreiche Schiffsreisende vergangener Jahrhunderte der letzte und der erste Blick auf ein Stück Deutschland für Scheidende und Heimkehrer war.
Die Liste der sehenswerten Leuchttürme ist lang und es lohnt sich, die einzelnen Bauwerke zu besuchen und so in die Vergangenheit der Seefahrt einzutauchen.
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