Wenn der Wecker mal wieder viel zu früh klingelt, oder man bereits seit Stunden wach liegt und vergeblich versucht noch ein paar Mützen Schlaf zu sammeln, kann das an vielen Dingen liegen. Nicht selten ist es einfach die falsche Matratze. Zu weich oder zu hart, zu wenig Elastizität oder Stützkraft für die Wirbelsäule, keine weiche Zone für die Schultern oder ganz einfach zu alt und durchgelegen.
Bekanntlich liegt man ja so, wie man sich bettet und die Matratzen sind das A und O im Bett. Sie tragen uns fast ein Drittel unseres Lebens und ihr vertrauen wir unseren Körper in seinen schwächsten Stunden an. Diese Stunden sind jedoch entscheidend für eine gesunde Regeneration unserer Zellen. Wird durch eine krumme Lage der Wirbelsäule der Stoffwechsel in den Geweben behindert oder drückt eine harte Matratze auf die Knochen, kommen am Morgen beim Erwachen noch Verspannungen und Schmerzen hinzu. Ganz gleich, ob Sie Holz- oder Metallbetten, Schaumstoff- oder Taschenfederkernmatratzen bevorzugen, alle sollten auf Ihre ganz individuellen Schlafgewohnheiten, Ihr persönliches Empfinden, auf das Gewicht, die Proportionen und die Größe Ihres Körpers sowie eventuelle gesundheitliche Einschränkungen abgestimmt sein.
Das wichtigste an einer Matratze ist zuerst ihr Raumgewicht bzw. ihre Elastizität. Diese richtet sich vorwiegend nach dem Körpergewicht. Für einen 100-Kilo-Mann braucht man selbstverständlich einen festeren Schaumstoff bzw. eine höhere Anzahl von Federn in den Matratzen als für ein Kind. Ihre Schlafgewohnheiten, ob Sie z. B. mehr auf der Seite, auf dem Bauch oder dem Rücken schlafen sind weitere Kriterien. Für Seitenschläfer sind aufgrund der ausgeprägten Seitensilhouette Mehrzonenmatratzen häufig angenehmer, während für Rückschläfer eine festere, gleichmäßig elastische Matratze angenehmer ist. Punktelastizität, Stützkraft und Rückfederungskraft verbessern den Liegekomfort entscheidend. Je größer also, umso besser.
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