Produktdesign ist eine sinnvolle Dienstleistung


Produktdesign oder auch Industriedesign genannt ist eine spezielle Art von Dienstleistung, die sich mit den Produkten des täglichen Bedarfs beschäftigt. Im Bereich des Produktdesigns unterscheidet man ganz allgemein in zwei Produktkategorien. Einmal gibt es den Bereich der Konsumgüter, hier gehören alle Produkte des täglichen Bedarfs dazu. Dies sind beispielsweise Kaffeemaschinen, Mixer, Leuchten, Spielzeuge oder Möbel. Dann gibt es noch die Kategorie der Investitionsgüter, hierzu zählen beispielsweise, Tischkreissäge, Fräser, Messgeräte, Traktoren, Hubwagen oder Gabelstapler. Produktdesign ist ein weites Feld.

Um den Entstehungsprozess zu gliedern und um wichtige Anhaltspunkte festzuhalten, wird vor Beginn der eigentlichen Arbeit eine sogenannte Anforderungsliste erstellt. Hier wird zum Beispiel festgehalten, was das fertige Produkt alles können muss, wie sieht der Markt für das Produkt aus – gibt es überhaupt eine Nachfrage oder aber auch die Beschaffenheit, die das Produkt haben sollte, wird hier festgehalten.
Ist die Anforderungsliste komplett, werden nach ersten Ideen Zeichnungen erstellt. Durch diesen Schritt kann der Industriedesigner Ideen, Varianten und Produktdetails sammeln.
Aus diesen ersten groben Zeichnungen wird eine Auswahl getroffen, anhand dieser Auswahl werden weitere Zeichnungen gefertigt, die in ihrer Darstellung etwas mehr ins Detail gehen, angefertigt. Im Anschluss daran erfolgt eine Zwischenpräsentation, bei der bis zu drei Produktvarianten vorgestellt werden. Dies erfolgt anhand von Zeichnungen, Computermodellen oder auch anhand eines Volumenmodells.
Hat man sich dann auf die Varianten beschränkt, die auch machbar sind, kommt die Umsetzung. Zuerst werden sogenannte Renderings erstellt, anhand dieser Darstellungen sollen schon einmal Entscheidungen zu Farben, Oberflächenstruktur usw. getroffen werden.

Danach werden Produktmodelle erstellt. Anhand dieser Modelle können Funktionen oder die Nutzung simuliert bzw. nachgespielt werden. Es gibt verschiedene Modellvarianten, die sich beispielsweise durch die verwendeten Materialien (z. B. Holz, Pappe, PU Schaum) unterscheiden.

Die letzte Phase des Produktdesigns ist die Herstellung des Prototypen des entwickelten Produktes. Dieser wird insbesondere dafür benötigt um Werbung auf Messen für das Produkt zu machen oder aber auch um die sichere Anwendung durch den Nutzer feststellen zu können.

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