Lange vernachlässigt und als bürgerlich abgetan, erlebt die festliche Tafel grade eine Renaissance – glücklicherweise, denn mögen Pappteller und Co. auch praktisch sein, stilvoll waren sie nie.
Dagegen spricht ein schön gedeckter Tisch eine Einladung aus: Hier ist man willkommen, der Gastgeber hat sich Mühe gegeben, seine Gäste liebevoll zu empfangen.
Die Spielarten der Dekoration sind dem Anlass angemessen. Besteht der Tischschmuck aus einer feinen weißen Tischdecke, edlem Porzellan und silbernen Kerzenhaltern, wirkt das Ganze sehr feierlich. An einer solchen Tafel feiern wir Hochzeiten und Jubiläen, auch das romantische Candlelightdinner verträgt ein feines Ambiente. Wählt man dagegen farbige Tischdecken und entsprechendes Geschirr, kann man jahreszeitliche Akzente setzten, etwa mit Blumen und bunten Teelichtern statt klassischer Kerzen. Hier wird entspannt mit Freunden gegessen, was zuvor gemeinsam gekocht wurde.
Eine Tischdecke sollte in keinem Fall als unpraktisch abgetan werden. Sie verleiht dem Tisch als grundlegender Tischschmuck eine wohnliche Behaglichkeit oder feierliches Flair – in jedem Fall kennzeichnet sie ihn als Essplatz, als Grundlage für Geschirr und Besteck, edle Gläser. Nichts ist unangenehmer, als ein auf dem nackten Tisch klappernder Teller, Unterarme auf einem kalten Glastisch.
Um das Essen am fein gedeckten Tisch behaglicher zu machen, bilden vor allem Kerzen, ob im klassischen Ständer oder als Windlicht, das I-Tüpfelchen. Sie spenden nicht nur angenehmes Licht, sondern sind in sich ein guter Tischschmuck, der viel weiteres Dekorationsmaterial überflüssig werden lässt.
Sei es nun also Damast, das Familienleinen oder eine fröhlich gemusterte Baumwolltischdecke – mit den passenden Accessoires und etwas Kerzenschein fühlen sich Familie und Freunde gleichermaßen, platz nehmen zu dürfen. (A-026247)
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